Om forberedelse til nadveren


Sermo de digna preparatione cordis pro suscipiendo Sacramento Eucharistie R. P. Martini Luther Augustiniani Wittenbergensis. (WA 1, 329-334)

Predigt über die Epistel am grünen Donnerstage, von der würdigen Bereitung zu dem hochwürdigen Sacrament, 1. Cor. 11,23-34. Erl 17,54-65.

Den danske oversættelse er taget efter det latinske (ved rr)
 
 1 Item: Wie das Leiden Christi soll betrachtet werden. 
Anno 1518.
 2      Wie nicht allein gar nütze und fruchtbar, sondern auch nöthig sey die Unterweisung, sich würdiglich zu bereiten, das allerhochwürdigste Sacrament des Bluts und Fleisches Christi, unsers lieben Herrn und Seligmachers, zu empfahen, ist aus dem klar und eigentlich zu merken, dass alle unser Heil und Seligkeit in diesem Sacrament stehet. 
 3 Denn Christus, unser lieber Herr, hat, nach Anzeigung des heiligen Apostels und Evangelisten St. Johannis, gesagt: "Wer mein Fleisch isset, und mein Blut trinket, der bleibet in mir, und ich in ihm. Der mich isset, der wird von meinetwegen leben. Der dies Brot isset, der wird in Ewigkeit leben. 
 4 Wahrlich, wahrlich sage ich euch, es sey denn, dass ihr das Fleisch des Sohns des Menschen werdet essen, und sein Blut trinken, so werdet ihr das Leben in euch nicht haben. Wer mein Fleisch isset, und mein Blut trinket, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am jüngsten Tage wieder auferwecken."
 5 Welche Worte Gottes alle christliche Menschen billig bewegen sollten, diese verdeutsche Predigt fleissig und ofte zu lesen, und sich darnach zu halten. 
       Primo, necessarium est, ut omnia peccata manifeste mortalia confitearis atque doloas. 'Manifeste' dico, quia occulta nemo scire potest, Iuxta illud Psal: 18: Delicta, quis intelligit? etc. (Sl 19,13)         Zu dem ersten ist vonnöthen, dass der Mensch alle Sünden, die öffentliche Todsünden sind, beichte, und dieselben bereue. Denn die heimlichen Sünden kann niemand (E55) wissen, wie denn in dem 19. Psalm v. 13 gesagt wird: "Wer verstehet die Sünde?"      For det første er det nødvendigt, at du bekender alle åbenlyse dødssynder og angrer dem. 'Åbenlyse', siger jeg, for de skjulte kan ikke kende, ifølge skriftstedet Sl 19,13: 'De skjulte, hvem kender dem?'
 7      Secundo. Inter omnia peccata mortalia precipue invidiam, displicentiam aut quamcunque prorsus amaritudinem cordis erga proximum tuum deponas.       Zum andern, muss der Mensch unter alle Todsünden bevor den Neid, das Missfallen, die Gramschaft und alle Bitterheit wider den Menschen hinweg thun.        For det andet må du blandt alle dødssynder først og fremmest fjerne misundelse, mishag og hvilkensomhelst bitterhed i hjertet imod din næste.
 8 Non est enim aliud peccata eque huic sacramento adversum, atque discordia. Contrarium est enim et nomini et rei huius sacramenti. Nomen est Communio,  Denn keine andere Sünde ist diesem Sacrament so zuwider und entgegen, als die Uneinigkeit und Zwietracht: denn sie ist dem Namen und dem Thun dieses Sacraments widerwärtig. Denn dieses Sacrament heisset Communio, das ist, die Gemeinschaft.  Der er nemlig ingen anden synd, der i lige så høj grad er imod dette sakramente som uenigheden. For den er imod navnet og sagen i dette sakramente. Navnet er 'fællesskab',
 9 Res unitas cordium, sicut una fides, unum baptisma, unus dominus, una spes, ac prorsus omnia eadem et communia. Quod et figuratur in speciebus sacramenti, in quibus multa grana, amissa singulorum differentia, in unum panem, Item uve multe, amissa sua quoque differentia, in unum vinum redacte sunt. (W330)       Das Thun dieses Sacraments ist die Einigkeit des Herzens; als denn auch allein ein einiger Glaube ist, eine einige Taufe, ein einiger Herr, eine einige Hoffnung, Eph. 4, 5.6 und gänzlich alle Dinge einig und gemein: welches auch in den Gestaltnissen dieses Sacraments angezeiget wird, in welchem viel Körnlein, nach Verlust der Unterscheid, zu einem Brod werden; desgleichen viel Weintrauben, nach Verlust ihrer Unterscheid, zu Wein werden.  sagen er hjerternes énhed, sådan som der er én tro, én dåb, én herre, ét håb, ja simpelthen alle ting er fælles. Hvilket også aftegnes i sakramentets skikkelser, hvori mange korn hver mister deres forskellighed og bliver til ét brød, og ligeledes mange druer hver mister deres forskellighed og bliver til én vin. 
 10      Tercio. Quia iuxta scripturam 'Stultus est qui in corde suo confidit', (Prov 28,26) cumque nullus sit hominum qui non habeat debitorem, ut B.Augustinus ait, id est, nullus est qui non inveniat, aut certe non advertit vel ignorat sese invenire, in aliquibus vel aliquo quod sibi displiceat,       Zum dritten, nachdem die heilige Schrift spricht: der ist ein Narr, der in seinem Herze vertrauet; und kein Mensch ist, wie St Augustinus sagt, der nicht einen Schuldiger hätte; das ist so viel geredet, dass kein Mensch sey, der nicht befinde, oder nicht merke, oder aber nicht wüsste etliche Stücke, oder je aufs wenigste ein Stücke in andern Leuten, das ihm missfiele:          For det tredie: Eftersom den hellige skrift siger: 'Den er en nar, som stoler på sit hjerte'; og eftersom der ikke er noget menneske, som ikke har en skyldner, som den salige Augustin siger, det vil sige, der er intet menneske, der ikke finder, eller måske ikke lægger mærke til eller er uvidende om, at han finder, at han har mishag mod nogen på grund af ét eller andet:
 11 desperandum est tibi de tuo studio, quod non poteris omnem ergo omnes amaritudinem deponere.  demnach muss der Mensch an seinem Fleisch und Zuthun verzweifeln, also, dass er die Bitterheit seines Herzens gegen alle Menschen nicht kann hinlegen.   så må du fortvivle over din anstrengelse, fordi du ikke kan fjerne al bitterhed imod alle mennesker. 
 12 Ideoque iuxta Christi consilium intres cubiculum, ores patrem tuum, ut ignorantias tuas non meminisse velit et id per gratiam suam facere, quod tuis viribus non potest, id est, Cor dulce et commune dare.  Derhalben soll der Mensch, wie Christus unser lieber Herr rieth, Matth. 6,6 in seine Kammer gehen, den himmlischen Vater zu bitten, dass er seiner Unwissenheit nicht wolle gedenken, und das durch seine Gnade wirken und thun, das der Mensch durch sein Vermögen nicht vermag zu erlangen, das ist, ihm ein liebliches und brüderliches Herz verleihen.   Derfor må du følge Kristi råd og gå ind i dit kammer, bede til din fader, at han ikke vil ihukomme dine uvidenheder, og ved sin nåde bevirke det, som du med dine kræfter ikke kan gøre, det vil sige, give et blidt og broderligt hjerte. 
 13      Sed hec preparatio est Remota etiam confessuro necessaria et quodlibet sacramentum recepturo. Ideo        Diess ist aber eine ferne Bereitung, welche auch ein jeglicher Mensch, so er beichten, oder ein jegliches anders Sacrament empfahen will, haben muss.        Men dette er en fjern forberedelse, som man også må have, når man vil bekende eller modtage ét af de andre sakramenter. Derfor: 
 14       Quarto: Oportet ut animam vacuam et esurientem offeras, id est, te plenum multis malis morbisque anime confitearis, sicut in veritate es, etiam si forte non sentias.          Darum muss ein Mensch, der zu hochwürdigen Sacramente gehen will, Gott dem Allmächtigen, eine leere, ledige und hungrige Seele opfern, das ist, er muss (E56) sich voll vieler Uebel, Laster, Sünde und Krankheit de Seelen bekennen; wie der Mensch in Wahrheit ist, ob und wenn er es gleich nicht empfindet.        For det fjerde: Du må ofre en tom og tørstig sjæl, det vil sige, du må bekende, at du er fuld af mange onder og sygdomme i sjælen, hvad du også i sandhed er, også selv om du ikke mærker det. 
 15 Nam, ut B. Augustinus ait, Iste cibus nihil eque odit ac saturum fastidientemque stomachum, nihil ita querit sicut animam esurientem, ut ipse quoque dominus Matth: 5. Beati qui esuriunt iusticiam, quoniam ipsi saturabuntur. (Matt 5,6)   Denn, wie S. Augustinus saget, diese Speise hasset nichts so sehr, als einen satten, vollen und überdrüssigen Magen, und suchet nichts so fleissig, als eine hungerige und durstige Seele. Wie denn der Herr selbst sagt Matth. 5,6: "Selig sind die die da hungerig seyn nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättiget, und werden erfüllet".  For, som den salige Augustin siger, der er intet, dette måltid hader som en mæt og kræsen mave, der er intet, som det søger, som en tørstende sjæl, som også Herren selv siger i Matt 5,6: 'Salige er de, som tørster efter retfærdighed, for de skal mættes'. 
 16 Item B. Virgo: Esurientes implevit bonis et divites dimisit inanes. (Luk 1,53) Et psal: cvi. Quia satiavit animam inanem et animam esurientem satiavit bonis. Bona vero que sunt alia quam ea que Gala: 5. recitat Apostolus dicens:  Also saget auch die gebenedeiete Mutter Gottes Luc. 1,53: "Er hat die Hungerigen erfüllet mit Gütern, und die Reichen leer und ledig gelassen." Also steht im 107. Psalm v. 9: "Er hat die leere Seele gesättiget, und die hungerige Seele mit Gütern erfüllet". Und dieselbigen Güter sind nicht andere Güter, denn die der Apostel St. Paulus in dem 5. Cap. v. 22 så den Galatern erzählet:  Ligeledes den salige jomfru: 'De hungrende har han fyldt med gode gaver og sendt rige tomhændede bort'. Og Sl 107,9 siger det: 'For han mætter det tomme sind og den tørstende sjæl med godt'. Men hvad er disse goder andet end det, som apostelen citerer i Gal 5,22, hvor han siger: 
 17 Fructus spiritus sunt charitas, gaudium, pax, patientia, bonitas, benignitas, mansuetudo, fides, longanimitas, modestia, continentia, castitas? In hiis si te sentis deficere et gemis optasque illa obtinere, securus accede: nusquam enim invenies illa, nisi in isto sacramento.  "Die Früchte des Geistes sind, die Liebe, die Freude, der Friede, die Geduld, die Milde, die Gütigkeit, die Sanftmütigkeit, der Glaube, die Langmütigkeit, die Mässigkeit, die Reinigkeit und die Keuschheit." Denn so du befindest, dass es dir an diesen Früchten mangelt, und du erseufzest, und begehrest sie zu erlangen, so gehe sicher und frei zu dem hochwürdigen Sacrament; denn du wirst dieselben Güter an keinem andern Orte, denn in diesem Sacrament, finden.  'Åndens frugt er kærlighed, glæde, fred, tålmodighed, godhed, venlighed, sagtmodighed, trofasthed, langmodighed, beskedenhed, afholdenhed, kyskhed'? Hvis du føler, at du mangler disse og sukker og ønsker at opnå dem, så kan du trygt gå til alters: for du vil ikke finde disse ting andre steder end i dette sakramente. 
 18 Corollarium 1. 
       Optima dispositio est non nisi ea, qua pessime es dispositus, Et contra: Tunc pessime es dispositus, quando es optime dispositus. Quod sic intelligitur, quod, quando sentis te miserrimum et egenum gratiam, iam eoipso capax es gratie et idoneus maxime. 
       Darum ist das die allerbeste Geschicklichkeit, wenn der Mensch am übelsten geschickt ist: und wiederum, ist der Mensch nimmer nicht zu dem hochwürdigen Sacrament ungeschickter, denn wenn er am geschicktesten ist. Welches also soll verstanden werden: Wenn der Mensch sich ganz unselig, arm, und Gnaden bedürftig empfindet, in demselben und damit ist er der Gnaden Gottes empfänglich, und auf's geschickteste dazu.   Ekskurs 1.
       Derfor er du bedst skikket [til at modtage sakramentet] når du er dårligst skikket. Og omvendt: Da er du dårligst skikket, når du er bedst skikket. Det skal forstås sådan, at når du føler dig elendig og trænger til nåden, så er du netop derved bedst i stand til og mest egnet til at modtage den. 
 19 Rursus plus quam mortem et infernum timeas, ne quando sic accedas, ut tibi dispositus videaris ac dignus, quasi allaturus Deo cor mundum, quod potius fuerat tibi querendum et recipiendum.  Es soll auch der Mensch sich mehr denn vor dem Tode und der Hölle fürchten, dass er je nimmer nicht zu dem Sacrament mit dieser Meinung gehe, dass er sich lasse bedünken, er sey würdig, und also wollte er Gott ein reines Herz bringen; welches ein Mensch vielmehr bei dem Sacrament soll suchen und erlangen.  Du skal også frygte mere end død og helvede, så du ikke nogensinde går til alters i den mening, at du er skikket og værdig dertil, som om det er dig, der skal give Gud et rent hjerte, hvor det snarere er dig, der skal efterspørge og modtage et rent hjerte. 
 20 Stat firma et insolubilis sententia: Non est opus medico bene habentibus, sed male habentibus. Nam sicut non tunc, ita nec nunc Christus venit vocare iustos, sed peccatores ad penitentiam. Ideo penitentia potius post quam ante sacramentum digne peragitur. Deus tuus est bonorum tuorum non indigus, sed bonorum suorum largus in te venit ad te.  Denn diess ist ein starker und ein unzertrennlicher Spruch unsers Seligmachers, Matt 9,12: "Die Gesunden dürfen keines Arztes, sondern allein die Kranken". Denn eben wie er  vor Zeiten nicht kommen, die gerechten Menschen zu erfordern: also kommt er auch nachmals und jetzund nicht, die Gerechten, sondern die Ungerechten und Sünder zu erfordern su der Busse. Derhalben auch die Busse mehr nach, denn vor dem Sacrament, würdiglich vollzogen und verbracht wird. Er ist dein Gott, und bedarf deiner Güter nicht; sondern er ist seiner Güter milde gegen dir, und kommt zu dir, in der Meinung, dir seine Güter zu geben.  For denne stærke og uopløselige sætning står fast: 'De raske har ikke brug for læge, men de syge'. For lige så lidt som Kristus dengang kom for at kalde retfærdige, lige så lidt kommer han af den grund i dag, han kom for at kalde syndere til bod. Derfor ville boden gennemføres på mere værdig måde, hvis den fandt sted efter nadveren. Din Gud behøver ikke dine goder, men han kommer til dig for rundhåndet at give dig sine gaver. 
 21 Corollarium 2. 
      Magnus et perniciosus error est, si quis accedat ad sacramentum ea nixus fiducia, quod confessus sit, quod non sit sibi conscius mortalis peccati, (W331) quod orationes et preparatoria sua premiserit. 
     Es ist auch ein grosser und schädlicher Irrthum, dass ein Mensch in diesem Vertrauen zu dem Sacrament gehet, dass er gebeichtet habe, und keine Todsünde mehr auf ihm wisse, und dass er sein Gebet zuvor gesprochen und andere Bereitung gebraucht habe.  Ekskurs 2. 
      Det er også en stor og skadelig vildfarelse, hvis nogen kommer til nadveren og støtter til sin tillid til, at han har bekendt, at han ikke var sig nogen dødssynd bevidst, at han har forberedt sig med bøn og andre ting. 
 22 Omnes hii iudicium sibi manducant et bibunt, quia hiis omnibus non fiunt digni neque puri, Immo per eam fiduciam puritatis peius polluuntur. fiunt autem puri per fidem, ut sequitur.  Denn die in solcher Meinung zu dem Sacrament gehen, die essen und trinken ihnen alle das Gericht und Urtheil. Denn sie werden durch berührte Mittel alle nicht würdig und rein, sondern werden durch dasselbige Vertrauen der Reinigkeit viel unreiner und befleckter. Die Menschen werden durch kein ander Mittel rein, denn durch den Glauben; wie denn hernach folget.  Alle sådanne spiser og drikker sig selv en dom til, fordi de ved alt dette ikke er hverken værdige eller rene. Ja, ved selve troen på,a t de er rene, forurener de sig værre. Men de bliver rene gennem troen, som vi vil få se. 
 23     Quinto, id cura, ut cum plena aut saltem possibili fide accedas certissime confidens tete gratiam consequuturum. Tantum enim accipies quantum credis te accepturum, sicut Christus ait: Quicquid orantes petieritis, credite quod accipietis. (Mark 11,24)        Zum fünften, soll sich der Mensch befleissigen, dass er mit einem vollkommenen oder je möglichen Glauben zu dem Sacrament gehe, und auf's gewisseste des Vertrauens sey, dass er wolle dadurch Gnade erlangen. Denn ein Mensch erlanget so viel, als viel er glaubet, dass er erlangen werde. Wie denn Christus sagt Matthäi 21,22: 'Alles, das ihr betende werdet begehren, das sollt ihr glauben, dass ihr es erlangen werdet, so werdet ihr es bekommen".         For det femte, se til, at du går til alters med fuld tro eller i hvert fald så stor tro som muligt, i sikker forvisning om at nåden vil følge. For du modtager lige så meget, som du tror, du modtager, sådan som Kristus siger: Hvad som helst I beder om, tro, at I har fået det. 
 24 Et iterum dicet tibi illud: Fiat tibi sicut credidisti. (Matt 8,13) Si enim accederes sine ista fide, iudicium tibi omnino acciperes et mortem. Sic enim in omni alio sacramento non nisi illusio et fictio agitur, sine fide si percipitur: quod est horrendum.  Er saget auch weiter: Dir geschehe, wie du geglaubet hast. Denn wenn ein Mensch ohne diesen Glauben zu dem hochwürdigen Sacrament gienge, so empfinge er das Gericht und den Tod. Also wird auch in allen andern Sacrament nicht anders denn ein Schein und Gespötte getrieben, wenn sie ohne den Glauben empfangen werden; welches erschrecklich ist.  Han siger også videre til dig: 'Det ske dig, som du tror'. Hvis du nemlig går til alters uden denne tro, så modtager du helt og holdent dom og død. For således sker der i ethvert sakramente kun illusion og fiktion, hvis det gennemføres uden tro. Og det er jo forfærdeligt. 
 25 Hec itaque fides sola et summa ac proxima dispositio facit vere puros et dignos, quia non nititur in operibus aut viribus nostris, sed in purissimo, piisimo firmissimoque verbo Christi dicentis: Venite ad me omnes, quo laboratis et onerati estis, et ego reficiam vos. (Matt 11,28)        Derhalben allein der Glaube ist die allerhöchste und allernäheste Bereitung; und diese machet auch die (E58) Menschen wahrhaftig rein und würdig. Denn der Glaube verlässt und steuret sich nicht auf unsere Werke oder Vermögen; sondern auf das allerreineste, allergütigste und allerstärkeste Wort Christi, unsers lieben Herrn und Seligmachers, der da gesagt hat Matth. 11,28: 'Alle, die ihr arbeitet und beschweret seyd, kommet zu mir, und ich will euch laben und ergötzen'.         Derfor er alene denne tro den eneste og højeste og nærmeste egnethed og den gør os i sandhed rene og værdige, fordi den ikke støtter sig til gerninger eller kræfter i os, men til det reneste, frommeste og fasteste ord fra Kristus, når han siger: 'Kom til mig, alle I, som arbejder og er besværede, og jeg vil vederkvæge jer'. 
 26 Et iterum: Beati, qui esuriunt et sitiunt iusticiam, quoniam ipsi saturabunter. (Matt 5,6) Fides enim est que iustificat, purificat, dignificat, Ut Actu: 15. Fide purificans corda eorum etc. (Apg 15,9) Und abermals Matth 5,6: 'Selig sind die Menschen, die da hungerig und durftig sind nach der Gerechtigkeit.' Denn der Glaube, der da rechtfertigt, machet rein und würdig, wie Apg. 15,9. stehet, durch den Glauben ihre Herzen rein machend.  Og et andet sted siger han: 'Salige er de, som hungrer og tørster efter retfærdighed, for de skal mættes'. Det er nemlig troen, der retfærdiggør, renser, værdiggør, som det hedder i Apg 15,9, ved troen var deres hjerter blevet rene. 
 27 Corollarium.
       Quicquid sit de contritione tua, de penitentia vera vel falsa, illud maxime stude, ut in presumptione istorum verborum Christi accedas, et sic accedens illuminaberis et facies tua non confundetur. Vel matris eius noli mendacem facere, que dicit: Esurientes implevit bonis. (Luk 1,53) 
       Es sey um deiner Reue und wahrhaftiger oder falsche Busse, wie es wolle, so wende am meisten Fleiss darauf, dass du in dem Vertrauen obberührter Worte Christi, unsers lieben Herren, zu dem Sacrament gehest. Denn so du also würdest dazu gehen, so würdest du erleuchtet werden, und dein Angesicht wird nicht beschämt und geschändet werden. Du sollst die gebenedeite Mutter Gottes in keinem Wege dich unterwinden zu einer Lügnerin zu machen; denn sie hat gesagt Luc 11,53: 'Der Herr hat die Hungerigen mit Gütern erfüllet'.         Ekskurs. 
     Hvordan det end har sig med din anger, om der er tale om en sand eller falsk bod, det skal du mest stræbe efter, at du går til alters i tillid til disse ord af Kristus, og når du går til alters således, vil du blive oplyst og dit ansigt vil ikke være beskæmmet. Du må heller ikke gøre hans mor til en løgner, hun siger jo: 'Han fyldte de hungrige med gode gaver'. 
 28 Multomagis ne ipsummet dominum arguas mendacii, ubi promittit: Venite ad me etc. (Matt 11,28) Argues autem mendacii, si non credis eum ita facturum tibi sicut promittit. Ideo infidelitas est maximum peccatum et recta blasphemia in veritatem divinam.  Vielmehr sollst du auch je Gott selbst nicht Lügen strafen; denne er hat also verheissen Matth. 11,28: 'Alle, die ihr arbeitend und beschweret seyd, kommet zu mir, so will ich euch laben und ergötzen'. Denn aber straft ein Mensch Gott Lügen, wenn er nicht glaubet, dass er das halten werde, dass er verheisset, 1. Joh. 5,10. Derhalben ist der Unglaube die allergrösseste Sünde, und eine gerade Lästerung wider die göttliche Wahrheit.  Meget mindre skal du da anklage Herren for at være en løgner, han, som forjætter: 'Kom til mig osv'. Men du anklager ham for løgn, hvis du ikke tror, at han vil gøre, sådan som han har forjættet. Derfor er mistillid den største synd, og ret en blasfemi imod den guddommelige sandhed. 
 29       Sexto. Si sentis te nec ista duo posse vel satis posse, sicut vere senties, si teipsum probabis, Hic non verearis cum Apostolis dominum orare: Domine, adauge nobis fidem, (Luk 17,5) et cum illo patre illius demoniaci Mar: 9. Domine, adiuva incredulitatem meam. (Mark 9,24)          Zum sechsten, wenn der Mensch empfindet, dass er weder eine ledige, hungerige und dürftige Seele Gott opfere, noch mit einem gnugsamen Glauben zu dem Sacramente gehe, oder aber solches gnugsam zu thun nicht vermöge; (wie sich denn der Mensch in der Wahrheit empfinden wird, wenn er sich selbst wird prüfen und empfinden:) alsdann soll sich der Mensch nicht schämen noch fürchten, wie die heil. Apostel gethan haben, also zu bitten Luc. 17,5: 'O Herr, mehre uns den Glauben'. Und wie der Vater des besessenen Menschen (59) im 9. Cap. St. Marci v. 24 sprach: 'O Herr, komme meinen Unglauben zu Hülfe'.          For det sjette. Hvis du føler, at du ikke kan yde disse to eller ikke yde dem nok, sådan som du i sandhed føler, hvis du prøver dig selv, så skal du ikke skamme dig for at bede til Herren med apostlene: 'Herre, forøg troen for os', og bede med faderen til den dæmonbesatte i Mark 9,24: 'Herre, hjælp min vantro'. 
 30 Sic intra in cubiculum tuum et dic patri tuo in celis: 'Ecce mi domine Iesu Christe, miseriam meam respice, inops et pauper sum ego, tamen adeo fastidiosus medicine tue, ut nec divitias gratie tue suspirem. Accende in me, domine, desyderium gratie tue et fidem promissionis tue, ut non offendam te optimum deum meum perversa mea et incredulitate et saturitate'. Ac sic accede cum fiducia misericordiae eius et in timore indignitatis tue.  Alsdenn soll der Mensch in sein Kämmerlein gehen, und zu dem himmlischen Vater also beten: Mein Herr Jesu Christe, siehe an meine Unseligkeit, Elend und Dürftigkeit: ich bin dürftig und arm; und dennoch so verdrossen zu dieser deiner Arznei, dass ich mich auch nach den Reichthümern deiner Gnade nicht sehne. Derhalben, o mein Herr, entzünde in mir die Begierde deiner Gnaden, und den Glauben deiner Zusage, damit ich dich, meinen allerfrömmsten und allergütigsten Gott, nicht beleidige durch meinen verkehrten Unglauben und Faulheit. Und mit solchen Vertrauen in die göttliche Barmherzigkeit, und in die Furcht seiner selbst, und eigener Untüchtigkeit und Unwürde, soll der Mensch zu dem Sacrament gehen.  Sådan skal du gå ind i dit lønkammer og sige til din fader, som der i himlen: 'Se, min herre, Jesus Kristus, se til min elendighed, jeg er hjælpeløs og fattig, og dog væmmes jeg på den måde ved sin medicin, at jeg heller ikke sukker efter din nådes rigdomme. Opvæk i mig, Herre, ønsket efter din nåde og troen på din forjættelse, så at jeg ikke støder dig, min bedste Gud, med min forvendte mistillid og mæthed'. Og således kan du gå til alters i tillid til hans barmhjertighed og i frygt for din uværdighed. 
 31      Sed hic tractantum est illud Apostoli 1. Corin: 11. Probet autem seipsum homo etc. (1 Kor 11,28) Hoc verbum multi sic intelligere videntur, ac si velit Apostolus (W332) nos non ante debere accedere quam donec invenerimus nos dignos et puros ab omni peccato.          Nun gebühret sich allhier auch diese Worte St. Pauli in der 1. Epistel zu den Corinthern am 11. Cap. zu erklären: "Es soll aber der Mensch sich selbst prüfen, und also von diesem Brod essen etc". Denn viel halten es vielleicht dafür, dass St. Pauli Meinung gewest sey, dass wir nicht eher zu dem hochwürdigen Sacrament gehen sollen, wir haben uns denn würdig befunden, und rein von allen Sünden.         Men her skal behandles stedet 1 Kor 11,28: 'Enhver skal prøve sig selv, osv'. Dette ord synes mange at forstå, som om apostelen ikke ønskede,at vi skulle gå til alters førend vi havde fundet os selv værdige og rene fra al synd. 
 32 Ideo sibiipsis faciunt angustiam et carnificinam conscientie discutiendo, conterendo, confitendo non solum venalia, sed ea que non sunt peccata. Et hiis factis (quod est horrendum barathrum presumptionis) iam secure accedunt, nec de fide sua quicquam solliciti.  Derohalben machen dieselben Menschen ihnen selbst eine Angst und Marter, und Pein des Gewissens, in dem, dass sie erforschen, bereuen und beichten, nicht allein die täglichen Sünden, sondern auch dasjenige, das nicht Sünde ist. Und wenn sie solches gethan haben, welches ein erschreckliche, hochfertige Tiefe der Uebernehmung ist, gehen sie ohne Sorge zu dem Sacrament, und haben keine Sorge noch Gedanken auf ihren Glauben.  Derfor gør disse mennesker for sig selv en angst og pine i deres samvittighed, idet de efterforsker, angrer og bekender, ikke blot deres tilgivelige synder, men også de synder, der ikke er synder. Og når de har gjort det (og det er et forfærdelig dyb af antagelser), så går de trygt til alters, og bekymrer sig ikke nogetsomhelst om deres tro. 
 33Volunt enim iusti et digni venire et similes deo sicut Lucifer, quum deberent velle iusti et digni fieri et redire a deo. Igitur illud verbum dictum est contra eos qui Christum dividebant in diversas sectas, alii volentes esse Pauli, alii Cephe, alii Apollinis, alii Christi sequaces 1. Corin: 3., Et ideo invicem iudicabant et damnabant atque contemnebant.  Denn sie wollen gerecht und würdig, und Gott gleich, zu dem Sacrament kommen; wie der Lucifer that: so sie doch sollten des Willens seyn, gerecht und würdig von Gott zu werden, und wiederum zu kommen. Darum hat St. Paulus berührte Worte geschrieben wider die, so Christum in viel Secten theileten, und etliche des Pauli, und etliche des Cephä, und etliche des Apollo, und etliche des Christi seyn wollten; wie denn stehet in der 1. Epist. zu den Cor. 3,4. Derhalben richteten, verschämeten und verdammten sie siner den andern. (E60)  For de mener nemlig, at de kommer retfærdige og værdige, og derved forholder de sig til Gud som Lucifer gjorde, skønt de burde have viljen til at blive retfærdige og værdige og så komme til Gud. Derfor vender 1 Kor 11,28 sig imod dem, som deler Kristus i forskellige sekter, nogle vil være tilhængere af  Paulus til, andre af Kefas, andre af Apollos og andre af Kristus. Og derfor dømmer de hinanden, fordømmer hinanden og foragter hinanden. 
 34 Insuper ad sacramentum alii alios preveniebant et presumebant, ut alii venturi nihil haberent, ut clare ex textu et glosa B. Augustini patet: Quos Apostolus arguit et pronunciat indigne manducare etc. volens, ut seipsos potius probarent, iudicarent, damnarent, et non alios.  Desgleichen, wenn sie das Sacrament empfingen, so übereilete einer den andern, und die zum ersten kamen, assen das Brod, und trunken den Wein gar auf und aus, also, dass die nachfolgenden, und die nach ihnen kamen, nichts funden; wie denn klärlich aus St. Pauli Text und St. Ambrosi Glossen erscheinet, und offenbar ist. Welche Paulus strafet, und saget, dass sie das Sacrament unwürdiglich essen. Ist auch St. Pauli Meinung gewest, dass die Menschen sollen sich selbst prüfen, richten und verdammen, und nicht andere Leute.  Når de så kommer for at modtage sakramentet, så kommer nogen førend andre og de spiser i forvejen, så de, der kommer senere, intet får, sådan som teksten og Augustins forklaring klargør det: Dem er det, Paulus anklager, idet han siger, at de spiser på uværdig måde osv. For han vil, at de skal prøve sig selv, dømme og fordømme sig selv og ikke dømme og fordømme de andre. 
 35 Ea enim discordia, ut diximus, maxime facit indignos et reos corpori dominici, et hanc eius esse sententiam sequentia ostendunt.  Denn die Zwietracht und Uneinigkeit machet die Leute am meisten unwürdig, und schuldig des Leichnams des Herrn. 
        Und dass dieses St. Pauli Meinung gewesen sey, erscheinet und ist klar aus nachfolgenden Worten St. Pauli, auch in derselben Epistel. 
For det er som sagt især uenighed, der gør os uværdige og skyldige overfor Herrens legeme, og at det er meningen, fremgår af det følgende. 
 36 Itaque, ait Paulus, fratres mei, cum convenitis ad manducandum, invicem expectate, ne in iudicium conveniatis. (1 Kor 11,33) Item: Si nosipsos iudicaremus, non utique iudicaremur a domino. (1 Kor 11,31) Item: diiudicans corpus domini (1 Kor 11,29) q. d. 'Ita acceditis, ac si corpus domini nihilo esset dignius reliquo pane naturali'.  Denn er spricht 1. Cor. 11,33: "Derhalben lieben Brüder, wenn ihr zusammenkommet zu essen, so wartet auf einander, damit ihr nicht zu dem Gerichte zusammen kommet". Item v. 31: "Wenn wir uns selbst richteten, würden wir ohne Zweifel von Gott nicht gerichtet". Item v. 29: "Nicht richtend den Leichnam des Herrn". Als wollte er sagen: Ihr gehet also zu dem hochwürdigen Sacrament, als wäre der Leichnam des Herrn nichts würdiger und besser, denn das natürliche Brod.  For han siger 1 Kor 11,33: 'Derfor, mine brødre, når I kommer sammen for at spise, så vent på hinanden, at I ikke skal komme sammen til dom'. Ligeledes: 'Hvis vi dømte os selv, ville vi ikke blive dømt af Herren'. Ligeledes: 'uden at agte på Herrens legeme', som ville han sige: 'I går til alters, som om Herrens legeme ikke var spor mere værdigt end det naturlige brød'. 
 37       Potest quidem illud verbum etiam de probatione intelligi, qua homo peccata sua discutit atque ponderat, sed ea non est satis nec pertinet nisi ad insensatos et crassos illos sacramenti contemptores. Non enim sufficit, ut probes et ponderes quam malus fueris, nisi magis ponderes ac probes quam bonus fieri cupias et anheles.  Es ist wohl wahr, dass benanntes Wort St. Pauli mag auch von der Prüfung vernommen werden, durch welche der Mensch seine Sünde erforschet, bedenket und bewegt; aber die Prüfung ist nicht genugsam; sie dienet auch allein den unsinnigen, unvernünftigen, und groben Menschen, die dieses hochwürdige Sacrament verachten. 
       Denn das ist nicht genug, dass du prüfest und bewiegest, wie böse du gewesen bist, wenn du nicht vielmehr bedenkest und betrachtest, wie fromm du zu werden begehrest. 
       Ganske vist kan dette ord også forstås om den prøvelse, hvormed mennesket udforsker og vægter sine synder, men dette er ikke tilfredsstillende og har kun med de ufølsom og rå, der foragter sakramentet. Det er nemlig ikke nok, at du prøver og vægter, hvor ond du har været, du skulle snarere vægte og bevise, hvor god du stræber og længes efter at blive. 
 38  Corillarium. 
     Si Apostolus eo verbo vellet nos probari a nobis, usque dum digni fieremus, prorsus ad impossibile nos obligasset et omnes homines, etiam sanctos, communione privasset, sibi denique ipsi in plerisque locis contradixisset, ubi clamat omnes esse peccatores et sola iustificandos fide. 
Denn so St. Paulus es also gemeinet hätte, dass wir uns so lange sollten prüfen, bis wir würdig würden, so hätte er uns ganz zu einem unmöglichen Dinge verpflichtet, alle Menschen auch des heiligen, hochwürdigen Sacraments beraubet: Es hätte auch St. Paulus an viel Orten wider sich selbst geredet, da er schreibet Röm. 5,18.19: "dass alle Menschen Sünder (E61) sind, und allein durch den Glauben müssen gerechtfertiget werden".  Ekskurs. 
      Hvis apostelen med dette ord havde villet, at vi skulle prøve os selv, indtil vi blev værdige, så ville han have forpligtet os på det umulige, og ikke blot have berøvet os, men alle mennesker, også de hellige, altergangen, og endelig have modsagt sig selv på mange steder, hvor han erklærer, at alle er syndere og retfærdiggøres alene ved troen. 
 39 Oportet enim accessurum ad sacramentum esse certissimum se sine peccato mortali esse, si non velit iudicium sumere.  Denn es müsste einem der zu dem Sacrament gienge, dess ganz gewiss seyn, dass er ohne alle Todsünde wäre, wenn er nicht das Gerichte nehmen wollte.  For man skulle nemlig i så fald, når man går til alters, være helt sikker på, at man ikke havde nogle dødssynder, hvis man ikke ville pådrage sig nogen dom. 
 40 At impossibile est, ut ex se et suis viribus certus fiat, Iuxta illud: Delicta quis intelligit? ab occultis munda me, domine, (Sl 19,13) Et illud Hieremie: Pravum et inscutabile est cor hominis, quis scrutabitur illud? Ego dominus scrutans renes et corda.  Aber es ist unmöglich, dass ein Mensch dess aus ihm selbst und seinem Vermögen gewiss sey; wie denn in dem 19. Psalm v. 13. stehet: "Wer verstehet die Sünde?" Und Jeremias saget 17,9.10: "Das Herz des Menschen ist verkehret, böse, und unerforschlich; wer wird dasselbige ausforschen? Ich, der Herr, der die Nieren und Herzen ausforschet".  Men det er umuligt, at et menneske ud af sig selv og sine egne kræfter kan opnå sikkerhed, ifølge ordet: 'De skjulte overtræelser, hvem ser dem? rens mig for de skjulte synder, Herre'. Og ifølge Jer 17,9: 'Menneskets hjerte er fordrejeg og uudgrundeligt, hvem kan udgrunde det. Jeg, Herren, udgransker nyrer og hjerte'. 
 41 Relinquitur itaque, ut certitudo illa stet super firmam infallibilemque petram, id est, Christum et verbum eius. (W333)        Derhalben stehet die Gewissheit allein auf dem festen und unbetrüglichen Fels, 1. Cor. 10,4. d. i. auf Christo, unserm Herrn, und seinem Wort.  Derfor er der kun den mulighed tilbage, at denne vished står på den faste og ufejlbare klippe, det vil sige, på Kristus og hans ord. 
 42      Quare, Vera et solida probatio est, si te inveneris inanem quidem et sine pondere salutis et iusticie, onustum vero ac laborantem in multis malisque cupiditatibus, quibus inventis anheles, sitias gratiam et misericordiam, easque non dubites tete consequuturum.  Darum auch die wahrhaftige und beständige Prüfung ist, wenn sich ein Mensch befindet eitel, leer und ledig, und ohne das Gewichte des Heils, der Seligkeit und Gerechtigkeit, und beladen mit viel bösen Begierlichkeiten. Und wenn der Mensch dieses befindet, so soll er hitziglich und mit allem Fleiss der Gnade und Barmherzigkeit Gottes begehren, und nicht Zweifel haben, er werde sie erlangen.        Derfor er det en sand og sikker prøve, hvis du finder, at du er tom og ikke lægger vægt på frelse og retfærdighed, men belæsset med og arbejdende under mange onde begærligheder. Og når du finder, at det forholder sig sådan, så skal du sukker og begære nåden og barmhjertigheden, og ikke tvivle på, at du vil opnå dem. 
 43 Sic B. Gregorius, reprehendens Petrum, quod dominum iussisset abire a se, quia peccator esset, ait: Si te peccatorem agnoscis, non oportet dominum repellere abs te, sed multo magis invitare, Et B. Ambrosius: Quia quottidie pecco, necesse habeo quotidie communicare.         Also strafet St. Gregorius den heil. Zwölfboten, St. Peter, darum, dass er hätte den Herrn von sich heissen weggehen, denne er wäre ein Sünder, Luc. 5,8. und spricht also: Erkennest du dich einen Sünder, so musst du den Herrn nicht von dir treiben, sondern vielmehr in zu dir bitten. Und St. Ambrosius saget: Weil ich täglich sündige, so muss ich täglich zu dem Sacrament gehen.  Sådan bebrejder den salige Gregor Peter, fordi han befaler Herren at gå bort fra sig, fordi han er en synder, og siger: Hvis du erkender sig som en synder, så bør du ikke drive Herren bort fra dig, men meget snarere byde ham hen til dig'. Og den salige Ambrosius siger: 'Fordi jeg synder hver dag, har jeg hver dag brug for nadveren'. 
 44 Et quidam patrum consuluit, ne facile quis se abstineret a communione, ne forte simul et longe fiat a Christo. Non enim venenum nobis dedisse ac reliquisse timendus est, qui novissimum et maximum charitatis, quam ad peccatores gerit, memoriale seipsum protestatur nobis reliquisse, dum institueret sacramentum illud.  Es ist auch vor Zeiten ein frommer Altvater gewesen, der gerathen hat, sich des Sacraments nicht zu enthalten, damit der Mensch nicht dadurch ferne von Gott käme. Denn wir sollen nicht besorgen, dass uns der Herr Gift gegeben habe, welcher, da er dieses hochwürdige Sacrament aufsetzet und aufrichtet, anzeiget, dass er sich selbst zu dem letzten und allergrössten Gedenkzeichen seiner Liebe gegen den Sündern liesse.  Og en eller anden kirkefader har givet det råd, at man ikke skal holde sig borte fra nadveren, at man ikke måske også derved skal komme langt bort fra Kristus. For man skal ikke være bange for, at han har givet og efterladt os gift, han, som ud af den kærlighed, han har til syndere, har erklæret, at han har efterladt os sig selv som det sidste og største mindesmærke, da han indstiftede dette sakramente. 
 45       Septimo. Si tandem adeo infirmus es in fide, ut nec illa te satis iuvent aut non possis ea prestare, adprehende illud novissimum infirmorum remedium et permitte te sicut infantem gestari in ulnis et sinu matris Ecclesie,        Zum siebenten, wenn der Mensch so schwach in dem Glauben ist, dass ihn auch berührte Mittel wenig helfen; oder aber, wenn er dieselben Stücke nicht kann (E62) haben: soll er greifen nach er letzen Arznei der Kranken, und sich, als ein unmündiges Kind, lassen in den Armen und den Schoos der heiligen Mutter, der heiligen christlichen Kirchen tragen,         For det syvende: Hvis endelig du i den grad er syg i troen, at disse ting ikke hjælper dig nok eller du ikke kan yde dem, så brug dette sidste lægemiddel for syge og giv dig selv lov til at opføre dig som et spædbarn i moder kirkens favn eller på hendes skød. 
 46 Immo cum paralytico in lectulo, ut dominus fidem illorum saltem intueatur, (Matt 9,2) quando tua nulla est, id est, ut in fide vel universalis Ecclesie vel hominis fidelis tibi noti accedas et audacter dicas domino Ihesu:  mit samt den Gichtbrüchigen in dem Bette, auf dass der Herr auf's wenigste ihren Glauben wolle ansehen, Matth. 9,2. weil sein Glaube nichts ist. Das ist, dass der Mensch in dem Glauben entweder der ganzen christlichen Kircke, oder aber eines frommen Christenmenschen, ihm bekannt, zu dem Sacrament gehe, und kühnlich zu dem Herrn Jesu spreche:  Ja, giv dig selv lov til at være som den lamme på båren, om ikke Herren i det mindste kan se deres tro, eftersom din intet er, det vil sige, at du går til alters enten i den universelle kirkes tro eller i et menneskes tro, som du kender, og frimodigt siger til din Herre Jesus: 
 47 'Ecce domine Ihesu Christe, doleo me tam infirmum, ut de tuo inestimabili in nos amore nihil aut tam parum presumam. Ideo suscipe me in fide Ecclesie tue et illius aut illius N. Quicquid enim sit de me, necesse est, o domine, me obedire Ecclesie tue, que iubet ut accedam.  Siehe, mein lieber Herr Jesu Christe, es ist mir leid, dass ich so schwach und krank bin, dass ich von wegen deiner unschätzbare Liebe gegen uns nicht in einem so reinen Vertrauen stehe: darum, mein lieber Herr, nimm mich an in dem Glauben der ganzen christlichen Kirchen, oder aber dieses, oder dieses Menschen; denn es halte sich mit mir, wie es wolle, so muss ich deiner Kirchen gehorsam sey, welche mich heisset zu dem Sacrament gehen: 'Det bedrøver mig, at jeg er så svag, at jeg tænker så ringe om din uvurdérlige kærlighed til os. Derfor modtag mig i din kirkes tro eller i den eller dens tro. Hvordan det end har sig med mig, Herre, det er nødvendigt, at jeg adlyder din kirke, som befaler, at jeg går til alters. 
 48 In obedientia venio saltem, si nihil aliud affero', et crede firmiter quod non indignus accesseris. Non est dubium, quoniam obedientiam Ecclesie tanquam sibi factam acceptet.  und ob ich gleich nichts anders bringe, so komme ich doch zu dem Sacrament in solchem Gehorsam. 
      Es soll auch der Mensch festiglich glauben, dass er nicht unwürdiglich zu dem hochwürdigen Sacrament gangen sey. Denn es ist ohne Zweifel, dass Gott den Gehorsam, der Kirchen erzeiget, annimmet, als wäre ihm selbst der Gehorsam erzeiget. 
Selv om jeg ikke kan frembære andet, så kommer jeg i det mindste i lydighed', og tro så stærkt på, at du ikke går uværdig til alters. For der er ikke tvivl om, at han modtager en lydighed imod kirken som en lydighed mod sig selv. 
 49 Deinde non potest fieri, ut ecclesie fides te permittet perire, non magis certe quam parvulum, qui alieni fidei merito baptisatur et salvatur. (n49) Sic B. Bernhardus, Quum aliquando haberet fratrem nimis timidum et scrupulosum, ita ut nollet celebrare, ait ad eum: 'Vade, mi frater et celebra in fide mea', et ivit ille obediens et sanatus est ab omni languore conscientie sue.  So ist es auch unmöglich, dass der Glaube der christlichen Kirche dich lasse verderben; eben so wenig als ein kleines, junges Kind, das durch den Verdienst eines fremden Glaubens getauft und selig wird. 
       Also, da St. Bernhard einst einen so furchtsamen und ungewissenden Bruder hatte, dass er nicht wollte Messe halten, sagte er zu ihm: Bruder, gehe hin in meinem Namen, und halte Messe in meinem Glauben. Darauf derselbige also Mess hielte, und der Schwachheit seines Gewissens ledig wurde. 
Derfor kan det ikke lade sig gøre, at kirkens tro tillader dig at gå fortabt, lige så lidt som det kan lade sig gøre, at spædbørnene, som døbes og frelses i kraft af en andens tro, skulle gå fortabt. Således sagde den salige Bernhard, da han engang havde en broder, som var altfor frygtsom og fuld af skrupler, så at han ikke ville holde messe, han sagde til ham: 'Gå, kære broder, og hold messe i min tro', og han gik i lydighed imod ham og blev helbredt fra al sin samvittigheds sygdom. 
 50       Hec itaque latius dixi, quia compertum habeo multorum contionatorum terroribus eo redactas Christianorum conscientias, ut sibi ex Christo Mosen fecerint, ex gratia legem, ex remedio venenum,  Welches alles fast gut, heilsam und vonnöthen ist zu wissen. 
       Denn es ist der christlichen Menschen Gewissen gemeiniglich durch etlicher erschreckliche Predigt in diese (E63) Furcht gedrungen, dass sie ihnen aus Christo den Mosen, aus der Gnade das Gesetze, und aus der Arzenei Gift gemacht haben, 
      Dette har jeg omtalt lidt mere udførligt, fordi jeg har kundskab til mange prædikener, som fører de kristnes samvittigheder i den grad ud i rædsler, at de af Kristus laver en Moses, af nåden en lov, at lægemidlet en gift, 
 51 dum Christum falso imaginantur exactorem magis quam largitorem, ultorem magis quam propitiatorem, et in summa damnatorem magis quam salvatorem, Ita ut iam nec nominis sui, quod est 'Ihesus Christus' (id est, salutaris et unctus), gloria sit in cordibus nostris nisi nudis syllabis.  in dem, dass sie meinen, Christus sey mehr ein Schätzer, denn ein Geber; mehr ein Rachnehmer, denn ein sühnlicher Mittler, oder ein Sühnemacher; mehr ein Verdammer, denn ein Seligmacher; also dass auch die Glorie und Ehre seines Namens, welcher ist Jesus Christus, das ist, Seligmacher und Gesalbte, in unsern Herzen allein mit blossen Syllaben ist.  idet de forestiller sig Kristus mere som en, der kræver nåde, end som en, der uddeler nåde, mere som en hævner end som en forsoner, kort sagt, mere som en fordømmer end som en frelser, så at endog hans navns ære, det, som er Jesus Kristus, det vil sige, frelser og salvet, i vore hjerter kun bliver til nøgne stavelser. 
 52 Non igitur omnibus oportet terribiles iudicii minas intentare sed duris et insensatis, Trepidis vero atque scrupulosis (W333) leviores misericordie promissiones sunt declarande, quia alia medicina aliis convenit morbis.  Darum muss man nicht alle Menschen mit dem erschrecklichen Gericht überdräuen; sondern allein die Hartmüthigen, und allein die sinnlosen Menschen. Aber den furchtsamen und engegewissenden Menschen soll man die Zusage der gütigen Barmherzigkeit vorhalten. Denn mancherlei Arznei dienet wider mancherlei Krankheit.  Derfor må man ikke true alle med disse forfærdelige domstrusler, men kun de hårde og ufølsomme. Men overfor de bævende og forsigtige mennesker skal man bruge de lettere forjættelser om barmhjertighed, for én medicin passer til én sygdom, en anden til en anden. 
 53      Octavo. Nec illud obmittendum, immo maxime curandum, ut memoria passionis Christi non dimittatur. Quid enim prodest, si digne prepararis, et non impleas id, ad quod te preparasti?        Zum achten, soll ein jeglicher Mensch, wenn er zu dem hochwürdigen Sacrament gehen will, auch dieses nicht unterlassen, sondern mit allem Fleiss das Leiden Christi unsers lieben Herrn Seligmachers betrachten. Denn was wäre es nütze, wenn du dich würdiglich bereitetest und schicktest, und das nicht erfülletest und thätest, dazu du dich bereitet und geschicket hättest?          For det ottende. Heller ikke må man udelade, ja man må i højeste grad sørge for, at ihukommelsen af Kristi lidelse ikke udebliver. Hvad nytte er det nemlig til, hvis du forbereder dig værdigt, og ikke opfylder det, som de har forberedt dig til? 
 54 Nam precepit dominus id sacramentum non nisi in memoriam sui celebrari. Ideo obmittendum est, si memoriam eius omittere voles.  Denn der Herr hat geboten, dieses Sacrament allein darum zu gebrauchen, dass man sein dabei gedenke. Darum müsste man dieses Sacrament unterwegen lassen, wenn man Christi, unsers lieben Herrn, dabei nicht wollte gedenken.  For Herren befalede, at dette sakramente kun skulle fejres til hans ihukommelse. Derfor skulle du undlade dette sakramente, hvis du vil fjerne hans ihukommelse. 
 55 Sic dixit: Hec quotienscunque feceritis, in mei memoriam facietis, (1 Kor 11,24) Et Paulus: Quotienscunque manducabitis panem hunc et calicem bibetis, mortem domini annunciabitis, donec veniat. (1 Kor 11,26)  Denn der Herr sagt also: "So oft ihr dieses thun werdet, sollt ihr es thun, mein dabei zu gedenken". So sagt St. Paulus: "So oft ihr werdet essen dieses Brod, und trinken diesen Kelch, so werdet ihr verkündigen den Tod des Herrn, bis er kommt." Sådan sagde Jesus: 'Så ofte som I gør det, gør det til min ihukommelse'. Og Paulus siger: 'Så ofte som I spiser dette brød og drikker kalken, forkynder I Herrens død, indtil han kommer'. 
 56 Inde enim statuit ecclesia, ut missa sine Euangelio non legatur. Hec memoria autem alium requirit sermonem, quia non minus et ipsa in superstitiones et litteralem hypocrisim apud multos versa quam pleraque alia sacratissima dei dona.  Derhalben auch die christliche Kirche aufgesetzt hat, dass allewege unter dem Amt der heiligen Messe das heilige Evangelium soll gelesen werden.  Derfor har jo kirken også fastsat, at der ikke må læses messe uden at evangeliet læses. Men denne ihukommelse kræver endnu en prædiken, fordi der i den findes ikke mindre overtro og ligefrem hykleri hos mange end i de andre hellige Guds gaver. 
 57 Finis sermonis. 
 58 Erinnerung, wie das Leiden Christi soll betrachtet werden.  Erindring om, hvordan Kristi lidelser skal betragtes. 
 59       Es darf der Mensch Christum in seinem Leiden nicht beweinen, sondern mehr sich selbst in Christo. Das Leiden Christi, als der heilige Vater Augustinus (E64) spricht, ist uns nicht allein ein Exempel, dass wir nachfolgen seinen Fusstapfen, und kreuzigen in uns die irdischen Gliedmassen; sondern es ist uns auch ein Sacrament, oder bedeutlich Zeichen, dass Christus durch sein zeitlich, leiblich Leiden, unser geistlich, ewig Leiden des alten Menschen hat überwunden und gekreuziget. 
 60         Darum, so du willst das Leiden Christi fruchtbalich hören, lesen oder betrachten, so musst du an dich nehmen eine solche Affection oder Empfindung desselben Leiden, gleichsam leidest du es selbst in und mit Christo. Als, wenn du hörest, dass Christus sey gegeisselt, geschlagen etc. so bedenke, dass darinnen bedeutet werde, wie du geistlich werdest und seyst gegeisselt etc. 
 61  Und als wehe die das thut in deinem Herzen, so du ein rechtsinniger Mensch bist, dass du also geistlich von der Sünden, Tod und bösen Geist werdest gepeinige: also viel und mehr wehe thut es Christo in seinem Leiden, von deinetwegen. Du leidest aus Verdienst: Christus leidet von deinetwegen unschuldiglich, und träget auf dem Kreuz nicht seine Sünde, sondern deine Sünde. 
 62        Also bekennet der Schächer das Leiden Christi am Kreuz. Also lerne du auch aus dem leiblichen Leiden Christi erkennen dein geistliches, und dich selbst. Christus hat in dem Leiden unser Sünden Person an sich genommen. 
 63  Darum sollen wir in unsern Herzen also erscheinen vor Gott, als er von unsertwegen wollte erscheinen vor den Menschen: und als er von unsertwegen hat gewehklagt; also sollen wir uns selbst wehklagen über ihm. Als er zu den Weibern sprach Luc. 23,28: "Ihr Töchter Jerusalem sollet nicht weinen über mich, sondern über euch und eure Kinder etc". 
 64         Darum, wer nicht sich selbst im Leiden Christi erkennet und findet, der verstehet es nicht genugsam, und hat vergebens und umsonst Mitleidung mit Christo, so er aus dem Leiden Christi nicht lernet ihm selbst Mitleidung zu haben. Darum weinet, klaget, leidet Christus für dich, dass due lernest dein eigen Leiden und Elend vor Gott beweinen. Denn so du dich erkennest, seyn ein Kind des Todes vor Gott, sollst du billig weinen also lange, bis du ewiglich würdest erlöset. 
 65         Wenn du kräftiglich also erkennetest dein Elend in (E65) dem Leiden Christi, würde dir leicht seyn, Demuth, Sanftmüthigkeit, Verachtung der Welt etc. Du würdest auch gerne nachfolgen Christo, in elle seinem Leiden. Denn wer wollte nicht weinen, so er merket sein Elend also gross, dass dafür leidet eine ewige, unendliche, unschuldige Person. 
 66   Es ist erschrecklich und grausam zu hören auf unserm Theil, und wäre kein Wunder, dass einer gar verzweifelte, so er solch gross Elend beherziget; so nicht herwiederum darinnen die grosse Barmherzigkeit Gottes in Christo zu Trost käme, dadurch bei Gott niemand an seiner Seligkeit darf zweifeln. 
 67   Denn so Gott seinen Sohn hat für uns gegeben, so hat er auch uns in ihm alle Dinge gegeben, Röm. 8,32. Darum, wenn du in deinem Gewissen leidest Anklage vor Gott, Pein, und den Tod, so weine und erkenne, dass es alles verdienet sey; und siehe an Christum, der es alles leidet unschuldiglich und unverdienet; dess tröste dich allein. 

Noter:

n49: I en prædiken fra 1524, postillen, Erl 11,58, over Matt 8,1-11, helbredelsen af høvedsmandens søn, går Luther imod disse tanker, idet han her vil fastholde, at spædbarnet virkelig tror. Han vender sig dels mod dem, der hævder, at spædbarnet døbes på kirkens tro, og dels mod dem, der hævder, at det døbes på dets egen fremtidige tro.